Kurzinformation


S T I F T U N G
Dokumentation
der Jugendbewegung

Sitz der Stiftung:
Archiv Burg Ludwigstein
37214 Witzenhausen

Die Stifterbriefe


Stifterbrief 1 (2003)
(Kurzfassung)

Prof. Dr. Jürgen Reulecke 19.09.2003
Vorstandsvorsitzender

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

vor über drei Jahren konnte unsere Stiftung dank Ihrer Hilfe gegründet werden: Knapp siebzig persönliche Stifterinnen und Stifter sowie fast zwanzig korporative Stifter hatten diese Gründung ermöglicht, die anschließend vom Regierungspräsidium Kassel genehmigt und als gemeinnützig anerkannt worden ist. (...)

Nun kann ich Ihnen im Namen des fünfköpfigen Stiftungsvorstands Bericht erstatten und hoffe sehr, dass Sie uns weiterhin die Treue halten und unterstützen werden.

Das Stiftungskapital beträgt zur Zeit knapp 40.000 Euro und beginnt erste Zinsen zu erbringen, die satzungsgemäß verwendet werden (Berichte darüber werden folgen). Nachdem Arno Klönne mit starker Unterstützung von Hannes Moyzes die Stiftung erfolgreich durch die ersten drei Jahre gebracht hat, hat der Vorstand (bestehend aus den drei "geborenen" Mitgliedern Wolfgang Hempel, Herbert Reyer und Hans Ulrich Thamer sowie den zwei gewählten Mitgliedern Arno Klönne und Hannes Moyzes) in seiner Sitzung vom 01.03.2003 mich in den Vorstand und da Arno Klönne gebeten hatte, ihn zu entlasten - anschließend auch zum Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Dokumentation der Jugendbewegung gewählt. In neuer Zusammensetzung hat sich der Vorstand dann am 13. September 2003 erstmalig am Rande einer Sitzung des wissenschaftlichen Beirats des Archivs der deutschen Jugendbewegung getroffen. (...)

Wir sind ... sicher, dass ... ein neuer Aufschwung der archivarischen und wissenschaftlichen Arbeit rund um das Archiv beginnt. Dass dabei unsere Stiftung Dokumentation der Jugendbewegung eine wichtige Rolle als Anregerin, Impulsgeberin, Unterstützerin spielen kann und Sie als Stifter aufgerufen sind, Ideen einzubringen und uns beim weiteren Ausbau der Stiftung zu helfen, sei nachdrücklich betont. Vor allem brauchen wir weitere Zustiftungen zum Kapital und / oder direkte Spenden, die unmittelbar für die Erfüllung des Stiftungszwecks eingesetzt werden können. Selbstverständlich stellen wir in beiden Fällen Spendenquittungen aus. Vielleicht sehen Sie ja Möglichkeiten, selbst oder durch werbende Ansprachen an Freunde aktiv zu werden.

Dass es mit dem Archiv und seinen Aktivitäten munter vorangeht, zeigt nicht nur die bereits genannte Archivtagung am 17./19.10.03, sondern auch die Tatsache, dass gerade (endlich wieder!) ein Band, nämlich Bd. 11 unserer "Edition Archiv der deutschen Jugendbewegung" erschienen ist Barbara Stambolis: Mythos Jugend. Leitbild und Krisensymptom. Ein Aspekt der politischen Kultur im 20 Jahrhundert. (...)

Am Jahresende, so hoffen wir, wird außerdem ebenfalls endlich wieder! ein neues Archivjahrbuch herauskommen (Bd. 19 1999/2001) es liegt bereits im Umbruch vor und wird (wie auch Bd. 11 der Edition) vom Wochenschau Verlag in Schwalbach herausgebracht.

Dass das Motiv dieses Stifterbriefes an Sie nicht nur die längst überfällige Information über die Situation unserer Stiftung und des Archivs sein soll, sondern auch ein deutlicher Hilferuf um weitere einmalige oder regelmäßige finanzielle Unterstützungen ist, werden Sie uns sicher nicht verübeln. In diesem Zusammenhang spielt auch die noch nicht zu Ende gedachte Überlegung eine Rolle, den seinerzeit bei der Gründung unserer Stiftung aufgelösten Freundes und Fördererkreis des Archivs der deutschen Jugendbewegung wieder aufleben zu lassen.

Mit den besten Grüßen, auch im Namen meiner Vorstandskollegen,
Ihr
Jürgen Reulecke

PS: Gerne stehen die Vorstandsmitglieder, vor allem Hannes Moyzes als für die Finanzen zuständiges Vorstandsmitglied, und ich als Vorsitzender, zur Beantwortung weiterer Fragen zur Verfügung.

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